21/09/2026

Facharzt Gynäkologie (m/w/d)

€ 100 - € 110 pro Stunde
location iconLeipzig
type iconVollzeit / Teilzeit
domain iconMedizin und Pflege
21/09/2026

Facharzt Facharzt Gynäkologie (m/w/d)

€ 100 - € 110 pro Stunde
location iconLüneburg
type iconVollzeit / Teilzeit
domain iconMedizin und Pflege
21/09/2026

Facharzt Facharzt Gynäkologie (m/w/d)

€ 100 - € 110 pro Stunde
location iconBremerhaven
type iconVollzeit / Teilzeit
domain iconMedizin und Pflege
21/09/2026

Facharzt Facharzt Gynäkologie (m/w/d)

€ 100 - € 110 pro Stunde
location iconBremen
type iconVollzeit / Teilzeit
domain iconMedizin und Pflege
21/09/2026

Facharzt Facharzt Gynäkologie (m/w/d)

€ 100 - € 110 pro Stunde
location iconLübeck
type iconVollzeit / Teilzeit
domain iconMedizin und Pflege
15/09/2026

Facharzt Facharzt Gynäkologie (m/w/d)

€ 100 - € 110 pro Stunde
location iconSchwerin
type iconVollzeit / Teilzeit
domain iconMedizin und Pflege
15/09/2026

Facharzt Facharzt Gynäkologie (m/w/d)

€ 100 - € 110 pro Stunde
location iconHamburg
type iconVollzeit / Teilzeit
domain iconMedizin und Pflege
06/09/2026

Facharzt Gynäkologie (m/w/d)

€ 100 - € 110 pro Stunde
location iconNeubrandenburg
type iconVollzeit / Teilzeit
domain iconMedizin und Pflege
06/09/2026
location iconChemnitz
type iconVollzeit / Teilzeit
domain iconMedizin und Pflege

Alles zu Aufgaben, Gehalt & Weiterbildung bei Gynäkologie Jobs

Was macht ein Gynäkologe?

Ein Gynäkologe beziehungs­weise Frauenarzt ist ein Facharzt für Frauen­heilkunde und Geburts­hilfe. Frauen­ärzte führen z.B. Vorsorge- und Schwanger­schafts­unter­suchungen durch. So sollen etwa Krebs­arten, wie Brust-, Eierstock- oder Gebär­mutter­krebs, früh­zeitig entdeckt werden. In der Schwanger­schaft kümmern sie sich um die Gesundheit des unge­borenen Kindes und der Mutter. Bei Menstruations- oder Wechsel­jahres­beschwerden verschreiben Frauen­ärzte Medikamente. Sie beraten Paare mit unerfülltem Kinder­wunsch. Aber auch der Einsatz von Verhütungs­mitteln wird in gynäko­logischen Praxen durch­geführt. Standard­techniken zur Unter­suchung sind Ultra­schall, Abstriche, Tast­unter­suchungen und visuelle Begut­achtung. Gynäkologen nehmen auch Operationen vor. Zu den klassischen Eingriffen zählen das Entfernen von Eier­stock­zysten, Sterili­sationen oder Gebär­mutter­entfernungen. In der Geburts­hilfe begleiten sie Entbindungen und führen gegebenen­falls Kaiser­schnitte aus.

Was braucht man, um Arzt zu werden?

Um Arzt zu werden, braucht man Abitur oder eine abge­schlossene Ausbildung in einem medizi­nischen Beruf. Es sind mehr Menschen an einem Medizin­studium interessiert, als Studien­plätze zur Verfügung stehen. Deshalb gibt es ein Bewerbungs­verfahren, das je nach Universität unter­schiedlich aufgebaut ist. Ein wichtiges Element ist der Numerus Clausus (NC). Das heißt, die besten Abiturienten können mit großer Sicherheit sofort mit dem Medizin­studium beginnen. Aktuell liegt der NC je nach Bundes­land bei einem Abitur­schnitt von 1,0 oder 1,1. Es gibt Möglich­keiten, seinen Abitur­schnitt „aufzubessern“: Ein gutes Ergebnis im Mediziner­test (TMS), den man freiwillig absolvieren kann, wird mit einge­rechnet. Das Gleiche gilt für eine medizi­nische Berufs­ausbildung. Auch damit lässt sich der Noten­schnitt optimieren. Bewerber mit einem Berufs­abschluss im medizi­nischen Bereich ohne Abitur brauchen eine gute Abschlussnote.

Wie lange braucht man, um Frauenarzt zu werden?

Die Weiterbildung zum Facharzt für Frauen­heil­kunde und Geburts­hilfe dauert fünf Jahre. Mindestens drei Jahre davon müssen im Stations­dienst absolviert werden. Voraus­setzung ist das abge­schlossene Medizin­studium und die ärztliche Approbation. Am Ende der Weiter­bildung muss man eine Prüfung absolvieren.

Was verdient ein Gynäkologe?

Das Gehalt eines Gynäko­logen ist von verschie­denen Faktoren abhängig:


  • Beschäftigungs­verhältnis: angestellt oder selbst­ständig
  • Größe der Klinik
  • Position
  • Region
  • Arbeitserfahrung & Zusatz­qualifikationen
  • Verantwortungsbereich & Aufgabenfeld

Nach Tarifvertrag verdienen Gynäkologen pro Monat 6.404 € bis 8.224 € brutto. Der Brutto-Durch­schnitts­lohn liegt in vielen Bundes­ländern bei über 7.000 €. Für Nacht- oder Wochen­end­dienste können Zuschläge zum Standard­lohn hinzu­kommen. In der Selbst­ständig­keit ist die Gehalts­spanne sehr groß. 2019 erwirtschaf­teten selbst­ständige Gynäkologen mit ihrer Praxis durch­schnittlich einen Rein­ertrag von 209.000 €. Das entspricht einem Monats­verdienst von fast 17.500 € brutto. (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Wie können sich Gynäkologen spezialisieren?

Zusätzlich zur Facharzt­ausbildung können ausgebildete Gynäkologen Weiter­bildungen mit Schwer­punkt absolvieren. Dabei stehen drei Spezial­gebiete zur Auswahl, die jeweils zwischen zwei und drei Jahren dauert:


  • Gynäkologische Endo­krinologie und Repro­duktions­medizin
  • Gynäkologische Onkologie
  • Spezielle Geburts­hilfe und Perinatal­medizin

Daneben gibt es Zusatz-Weiter­bildungen. Mit ihnen erwerben Frauen­ärzte weitere Qualifi­kationen. Sie berechtigen zur Durch­führung bestimmter Unter­suchungen, der Tätigkeit als Weiter­bilder oder zum Tragen einer Zusatz­bezeichnung. Fach­gebiete sind beispiels­weise Pränatal­medizin, Kinder­gynäkologie, medikamen­töse Tumor­therapie oder ärztliches Qualitäts­management.

Auch ein weiteres Studium ist möglich. Studien­gänge wie Gesundheits­manage­ment oder -ökonomie sowie Gesundheits­wissen­schaft/Public Health bieten Perspektiven für Führungs­positionen im Gesund­heits­system.