Gesundheits- und Krankenpfleger (gn): Aufgaben, Ausbildung, Gehalt, Weiterbildung und Jobs
Was macht ein Gesundheits- und Krankenpfleger?
Als Gesundheits- und Krankenpfleger betreuen und versorgen Sie kranke sowie pflegebedürftige Menschen in Krankenhäusern, Kliniken oder Pflegeeinrichtungen. Sie führen ärztlich verordnete Maßnahmen durch, dokumentieren den Gesundheitszustand der Patienten und unterstützen bei der Körperpflege, Ernährung und Mobilisation. Zudem sind Sie Ansprechpartner für Angehörige und arbeiten eng im interdisziplinären Team mit Ärzten und Therapeuten zusammen.
Was braucht man, um Gesundheits- und Krankenpfleger zu werden?
Für die Ausbildung benötigen Sie in der Regel einen mittleren Schulabschluss oder einen Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung. Wichtiger sind jedoch persönliche Eigenschaften: Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit und physische wie psychische Belastbarkeit sind unerlässlich. Seit der Pflegeberufereform 2020 läuft die Ausbildung unter dem neuen Berufsbild Pflegefachfrau/Pflegefachmann, das die Bereiche Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege vereint.
Wie lange braucht man, um Gesundheits- und Krankenpfleger zu werden?
Die generalistische Pflegeausbildung dauert drei Jahre in Vollzeit oder bis zu fünf Jahre in Teilzeit. Sie findet an Pflegeschulen sowie in praktischen Einsätzen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Diensten statt. Am Ende der Ausbildung steht eine staatliche Prüfung.
Was verdient ein Gesundheits- und Krankenpfleger?
Das Gehalt variiert je nach Bundesland, Einrichtung und Erfahrung. Während der Ausbildung verdienen Sie im Schnitt zwischen 1.190 und 1.350 Euro brutto monatlich. Nach dem Einstieg liegt das Gehalt meist zwischen 2.900 und 3.300 Euro brutto, mit Entwicklungsmöglichkeiten bis zu 4.000 Euro brutto oder mehr, etwa durch Spezialisierungen oder Leitungsfunktionen.
Wie können sich Gesundheits- und Krankenpfleger spezialisieren?
Als Gesundheits- und Krankenpfleger stehen Ihnen zahlreiche Weiterbildungen offen, z. B. in den Bereichen Intensivpflege, Anästhesie, Onkologie, Hygiene, Wundmanagement oder Palliativpflege. Auch eine Weiterbildung zur Stationsleitung oder ein Studium in Pflegepädagogik, Pflegemanagement oder Pflegewissenschaft eröffnet Ihnen neue Karrierewege.

